Verrückt nach Paris


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Verrückt nach Paris 46 59140

90 min (f) 46 D

Sachgebiete:

  • 5800302 Jugendfilm
  • 580020301 Abenteuer
  • 580020307 Komödie, Satire, Parodie

Schlagworte: Spielfilm, Behinderung, Reisen

Eignung: ab 12 Jahre

Hilde, Karl und Philip haben ein Handikap. Sie leben in einem Heim für behinderte Erwachsene in Bremen. Philip und Karl arbeiten in einer Werkstatt und bauen Spielzeugenten, Hilde schält eimerweise Kartoffeln in der Heimküche. Gemeinsam sehnen sich die Drei nach einem Leben mit neuen Herausforderungen. Heimlich planen sie einen Ausflug und hauen ab aus dem Heim. Auf ihrer Reise, die sie nach Köln und später nach Paris führt, entdecken sie für sich ungeahnte Möglichkeiten und erobern neue Freiheiten. Enno, ihr Betreuer, ausgebrannt von seiner Arbeit, macht sich widerwillig auf den Weg, das Trio zurückzuholen. Eine Verfolgungsjagd mit Hindernissen nimmt ihren Lauf. Am Ende ist nichts mehr wie es war. Den Regisseuren Eike Besuden und Pago Balke geht es in diesem Roadmovie darum, ein Bewußtsein für die Situation Behinderter zu schaffen und Berührungsängste zu überwinden. Hildes Stimme aus dem Off erzählt ihre Geschichte. Sie erzählt von den Schwierigkeiten ihres Lebens, aber auch von ihren Träumen und Gefühlen. Gerade durch ihren Witz und ihren Einfallsreichtum in schwierigen Situationen werden Behinderte hier nicht als bemitleidenswert dargestellt. Die drei Hauptdarsteller sind Mitglieder des Bremer Blaumeier-Ateliers, ein Projekt in dem sich seit 1992 behinderte Menschen und Künstler treffen um gemeinsam kreativ zu arbeiten.

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